Systemisch

…spüren & fühlen & verändern lassen …

Systemische (Familien-) Aufstellung    –   Paar-/Familientherapie 


Wundern Sie sich über die gehäuften Krankheitsfälle/Konflikte/beruflichen oder privaten Schieflagen in Ihrer Familie – oder haben Sie sich damit schon abgefunden? Wollen Sie Klarheit finden – Wege sehen …?…

Welche Zukunft schafft man sich, wenn man weiter in den Wunden der Vergangenheit stochert ?! Wie lange verharrt man schon in einer Situation, von der man weiß, dass sie einem schadet? Warum verletzt man sich damit immer wieder selbst? Weshalb dürfen die Wunden nicht heilen? Wo und v.a. wie binde ich mich selbst und fessle mich damit immer wieder? Welche Vorstellungen machen einen zum eigenen Sklaven? Welche Meinung der anderen über einen selbst hat man ungefragt übernommen?
Wollen Sie auch hier Klarheit, Bewußtheit und Wege finden …?…

Unbewusste Verstrickungen können die Ursache sein, die nicht unabänderlich sind, sondern gelöst und in Ordnung gebracht werden können. Oft handelt es sich um schicksalhafte Verstrickungen innerhalb eines Clans (lebende & verstorbene Personen), die manchmal über Generationen hinweg unbemerkt bleiben.
Auch in Unternehmen/Berufen gibt es diese unbewussten Verflechtungen, denn auch hier sind alle Teile des Ganzen miteinander verbunden: Mitarbeiter, Standorte, Kunden, Produkte, Umsätze….

Der einzige Weg, festzuhalten, ist loszulassen !(Melissa Leifer)

Loslassen heißt auch, anderen/anderem sein Los zu lassen; heißt auch, Schicksal anzuerkennen. Keine noch so schlimme Kindheit etc. kann heute noch als Ausrede dienen, sich nicht gut zu behandeln, sich selbst nicht zu vergeben und nichts bei sich ändern zu wollen.

                                                                                  

Aufstellungen geben den Teilnehmern Gelegenheit, Probleme in Partnerschaft/Ehe/ Familie & Beruf aus einem anderen Blickwinkel zu erkennen und zu lösen; Einblick in die Hintergründe von verschiedenen krankmachenden bzw. hindernden Situationen zu bekommen wie z.B.
– Beziehungsschwierigkeiten
– körperliche und seelische Erkrankung
– Verhaltensauffälligkeit/Erziehungsfragen bei Kindern/Jugendlichen oder Tieren
– Neuorientierung in Lebenskrisen
– Berufliches Tätigkeitsbild/Organisationen.
Bei Aufstellungen werden die Systeme im sichtbaren Raum abgebildet. Die Stellvertreter erspüren authentisch die Befindlichkeiten & Beweggründe der aufgestellten Personen.  So wird Einsicht in die Hintergründe und eine Wende zum Besseren für alle möglich. Zusammenhänge, Wege der Versöhnung, Hinbewegen auf Neues und innerer Frieden werden sicht- und erlebbar.

Manch ein Problem wird bei einer Aufstellung geklärt, oft gleich gelöst und kann dann im Alltag integriert werden & wirken.             Systemische Aufstellungen bringen Klarheit in komplexe Zusammenhänge und erschließen uns die Kraft „der Ordnung“ aus unseren Wurzeln.
Gerne wären wir unabhängig & in Frieden mit unseren Eltern…..
Gerne wären wir in Liebe mit unserem Partner und unseren Kindern verbunden….
Gerne wären wir beruflich erfolgreich….
Gerne wären wir gesund und lebensfroh!

Warum ist das so schwer?
Harmonie & Liebe geschieht, wenn alle ihren Platz haben und anerkannt werden – auch Verstorbene oder Vergessene. Solange jemand, der zum Familiensystem gehört, ausgeschlossen/vergessen oder von seinem angestammten Platz verdrängt wird, hat keiner in der Familie wirklich Ruhe.
Ebenso kann ein Familienmitglied –ohne von der vergessenen Person zu wissen- sogar zu deren Stellvertreter werden, um das Gleichgewicht wieder herzustellen und somit das System wieder zu vervollständigen; völlig unbewusst und ohne Rücksicht auf das eigene Glück oder Leben.
Oft folgen Menschen verstorbenen Geschwistern/Eltern/Partnern in den Tod nach; aus dem starken Wunsch heraus, bei ihnen zu sein. Anerkennen & Würdigen der Verstorbenen ist, was uns aus diesem Bann befreit und uns den Raum gibt, das Beste aus unserem Leben zu machen – auch den Verstorbenen zu Ehren.
Es geht darum, Vergessene/Verstorbene/Ausgeschlossene oder schwere Schicksale zu würdigen, ihnen einen Platz in unserem Herzen zu geben.  Werden die Ordnungen der Liebe anerkannt und nehmen somit alle Familienmitglieder ihren richtigen Platz ein, kann der Einzelne frei sein, das eigene Leben zu leben und das eigene Glück zu schmieden.                                                                                                                                Jeder braucht seinen eigenen Platz! Sonst wird es schwierig, dort zu stehen und sich zu behaupten … der Chef, der kein Chef ist…der große Bruder, der den Vater spielt …..

Haustiere, v.a Katze oder Hund, sind heute Teil des Beziehungssystems. Werden unsere Haustiere krank oder zeigen ein Verhalten, welches wir an ihm nicht kennen und als „Störung“ ansehen, wird oft ein (unbewußtes) Problem von Besitzer/in ausgedrückt.

Die Seele hat oft „eigene Ideen“, denn warum sonst schlittern wir beruflich oder privat von einem Elend ins nächste? Unsere Seele kennt keine Zeit. Ihr ist es egal, ob ein prägendes Ereignis z.B. vor 5 Sekunden oder vor 50 Jahren passiert ist. Ebenso kennt sie keine Logik; sie unterscheidet nicht, ob Gedanken oder Handlungen „richtig“ oder „falsch“ sind – denn das kann sie nicht. Sie handelt immer aus dem Glauben, dass alles, was geschieht, gut für uns ist.
Im Moment der Bewusstheit verlieren die Ereignisse & Ideen ihre Wichtigkeit und Wirkung, Hemmschwellen verschwinden – und wir sind: frei! Frei – statt ferngesteuert, selbstbewusst statt selbstzerstörerisch.

Wichtig ist u.a. der wertschätzende Umgang mit der aufstellenden Person sowie das Vertrauen in ihre eigene Kraft und Willen zur Veränderung. Das Ziel ist: Wahrnehmung/entwickeln lassen/wieder eigene Gefühle wahrnehmen und nächste Schritte zur Handlungsfähigkeit finden.

Die Ergebnisse sind im Alltag schnell spür- und messbar. Das unausweichliche Umsetzen & Fortführen im Alltag liegt jedoch in der Eigenverantwortung und im eigenen Ermessen eines jeden selbst. Es steht jedem Klienten jederzeit frei, für sich selbst zu entscheiden, inwieweit er der Seelenbewegung folgen möchte. Genauso o.k. ist es, wenn er sagt, „nein, so mache ich es trotzdem nicht…“.
Die Verantwortung liegt in jedem Falle beim Klienten und nicht beim Therapeuten (dieser zeigt die Ansätze etc. auf…).                                         Jeder Klient trägt die Verantwortung für das eigene Handeln! „z.B.: Wenn mir jemand vorschlägt, ich solle, um meine Kopfschmerzen zu heilen, gegen eine Betonwand rennen -> die Frage: wer trägt dann die Verantwortung? Der Ratgeber oder ich, der ich leichtfertig dem Rat folgte?“

Die Eindrücklichkeit, die in einem Heilfeld mit Stellvertretern wirkt, empfinde ich als unübertrefflich, weswegen ich sie in Gruppen bevorzuge.
Aus diesem Grund halten wir auch das systemische Stellen in unseren Seminar-Hütten ab, da sich für die Teilnehmer deutlich mehr Erleben, Nähe & Vertrauen entwickeln kann; ebenso auch die Möglichkeit, nicht gleich wieder im & mit dem Alltag konfrontiert zu werden … einfach durchschnaufen zu können. Mit sich selbst sanft sein (nicht nur nach einer Aufstellung)  heißt auch, nichts zu überstürzen !!


🍀 Ein Tag ohne Lachen … ist ein verlorener Tag !